Seit Erfindung des Fernsehens ist das Bild flacher, größer und hochauflösender geworden – aber es ist trotzdem einfach nur ein Bild geblieben – zweidimensional und unabhängig vom Betrachter.

Um aber noch mehr in das visuelle Erlebnis einzutauchen braucht es eine Darstellung, die den Betrachter in die Szenerie hineinversetzt und ihn die Umgebung wahrnehmen lässt als wäre er mittendrin statt nur davor.
Ein erster Schritt dahin ist 360° Video, welches nicht nur den Bereich vor der Kamera aufzeichnet, sondern komplett alles darum herum. Der Zuschauer kann dann jederzeit selbst entscheiden, wohin er guckt – per Maus oder im Falle von Mobilgeräten indem er den Bildschirm einfach in die Richtung hält, in die er schauen möchte.

Das funktioniert erstaunlich gut und wie sowas zukünftig in aufwendig produzierten Sendungen aussehen könnte, kann sich jeder mal mit dieser grandiosen Folge GameTwo ansehen:

Da nicht nur in der „Haupt-Seh-Richtung“ etwas passiert, sondern auch neben und/oder hinter dem Zuschauer, ist es quasi vorprogrammiert, dass man irgendetwas verpasst. Das macht das Ganze aber unglaublich intensiv und verführt zum erneuten Ansehen weil man jedes mal wieder etwas neues entdeckt.

Ich bin jedenfalls Fan und sage Dankeschön GameTwo und Rocket Beans TV für dieses phantastische Erlebnis.