Am 14.08.2018 um 0:00:01 (UTC+2) startete die siebente Erweiterung von World auf Warcraft mit dem Namen „Battle for Azeroth“ weltweit gleichzeitig in allen Regionen. Selbstverständlich hatte Atenzas aus diesem Grund wieder Urlaub und natürlich hat sich Atenzas inzwischen durch die Story gekämpft und wird nun mit Level 120 die nächsten Monate und Jahre damit verbringen, seine Ausrüstung zu verbessern.

Wie auch beim letzten Mal war zwar die Levelphase intensiv (erster Tag ca. 15 Stunden, zweiter Tag ca. 7 Stunden (netto)) aber nicht getrieben vom Versuch dieses Erlebnis zeitlich zu optimieren – denn sonst wäre viel von der grandiosen Atmosphäre auf der Strecke geblieben und das wäre nicht nur respektlos gegenüber den Machern des Spiels sondern auch unglaublich schade.

Als Seefahrer-Enkel, Piraten-Romantiker und Rum-Verehrer liegt das Setting voll auf meiner Wellenlänge. Die unglaublich liebevollen Details in Verbindung mit der rustikal-maritimen Optik und dem norddeutschen Dialekt haben meine anfänglichen Zweifel am AddOn weggespült und meine Sympathie im Sturm gekapert.

Die Kul’Tiras-Zonen nehmen das maritime Thema sehr schön auf und ich könnte nicht auf Anhieb sagen, ob mir der Tiragardesund  oder das Sturmsangtal besser gefallen (das Hexen-Setting in Drustvar ist nicht so meins) – das eigentliche Highlight ist aber sowieso Boralus und daher muss ich mich diesbezüglich nicht entscheiden. Glücklicherweise spiele ich nicht Horde denn soweit ich bisher die Zandalar-Zonen gesehen habe, kommt da keinerlei Seefahrerromantik auf. Im Gegenteil – das könnte auch irgendwo mitten auf dem klassischen azerothschen „Festland“ liegen. – Somit schon mal ein klarer Sieg für die Allianz 🙂

Die Quests versuchen wie immer etwas Kreativität und Abwechslung vom genretypischen Grinding zu bieten, was teilweise auch klappt (siehe z.B. die Seemannsgarn-Questreihe 🙂 ) aber natürlich nicht vollständig auf Sammel- und Umhau-Aufgaben verzichten kann. Insbesondere die fraktionsneutralen Tortollaner sorgen aber öfter mal mit ihrer Art und den ungewöhnlichen Aufträgen bzw. den Weltquest-Minispielen für ein Lächeln auf dem Spielergesicht und lockern den harten Farming-Alltag des WoW Champions etwas auf.

Jedes Gebiet hat seine eigene regionale Handlung, die gewohnt gut ausgearbeitet ist und auch im Setting Sinn ergibt. Eine übergreifende Story, die das AddOn trägt,  konnte ich bisher aber nicht erkennen. Momentan scheint alles auf Azshara bzw. N’Zoth als Alten Gott dahinter hinauszulaufen. Da aber Azshara – wie bereits angekündigt – der Endboss des zweiten Raids werden soll, liegt da wohl noch mehr in der Luft – oder eher im Wasser… * Ny’alotha *hust* *

Ich bin jedenfalls gespannt wie eine Ankerkette im Sturm.
Für die Allianz!